Beim Karikaturenpreis 2011

Zum zweiten Mal hatte ich heute die Gelegenheit, die alljährliche Verleihung des Deutschen Karikaturenpreises im Dresdner Staatsschauspiel zu besuchen. Auch auf die Gefahr hin, mich dem Verdacht der Voreingenommenheit auszusetzen, muss ich die Sächsische Zeitung loben, die diesen Preis seit inzwischen elf Jahren mit stetig wachsendem Erfolg organisiert und publikumswirksam präsentiert. Die besten und wichtigsten Cartoonisten und Karikaturisten haben sich am Wettbewerb beteiligt und sind in Massen in das für überregionale Kulturereignisse nicht eben bekannte Dresden gekommen. Eine Jury wählte schließlich wieder drei Preisträger. So einer Auswahl muss Zufälligkeit anhaften, letztlich hätte man die Sache auch zwischen zwei oder drei Dutzend gleich guten Zeichnern auswürfeln können. Aber immerhin wurden so viele Leute einschließlich meiner auf einen tollen Künstler, nämlich den Sieger namens Nel, aufmerksam. Der in Rumänien geborene, in Erfurt lebende Ioan Cozacu zeichnet sich durch einen luftigen Strich und einen subtilen, philosophischen Humor aus. Hier kann man sich den sehr schönen Siegercartoon anschauen. Den Ehrenpreis fürs Lebenswerk erhielt dann schließlich zum krönenden Finale F.W. Bernstein.

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