Zitat des Monats August

Vaterlandsliebe. Man preist sie von allen Kanzeln und Rednerbühnen, als eine der höchsten Tugenden. Ich bin an ihr etwas irre geworden. Sie ist etwas höchst Zweideutiges. Eine politische Tugend kann sie sein für das Regierungsbedürfnis; aber doch wahrlich keine im höhern Sinn christliche. Sie widerspricht vielmehr dem hohen Geiste Jesu und seinen weitliegenden Worten. Er […]

Zitat des Monats Juli

Ein verantwortungsvoller Politiker darf sich bei aller Bürgernähe nicht von den schwankenden Stimmungen des Volkes abhängig machen, zumal diese manipuliert sein können. Auch bei einer wiederhergestellten inneren Einheit muß er ein Sensorium für die „volonté generale“ besitzen und notfalls auch gegen die aktuellen öffentlichen Befindlichkeiten und für das Volk die richtigen Entscheidungen treffen – also […]

Zitat des Monats Juni

Den Kneipen verdanke ich, daß ich nie allein war. Das Leben verdiente seinen Namen nur, wenn es geteilt und erhöht wurde durch das kollektive rituelle Gelage. Wenn ich kein Säufer geworden bin, dann unter anderem deshalb, weil mir das einsame Trinken wie ein schlechter Ersatz für das gemeinsame Besäufnis erscheint. Meine Vorstellung vom Paradies ist […]

Zitat des Monats April

Men and their work are much more closely interrelated to-day all over our planet than they were ever before. It has been rightly observed that in our present age we are witnessing a Voelkerwanderung, a migration such as never was seen before. […] All racial distinctions, all strict local separation between various linguistic, cultural and […]

Zitat des Monats Februar

Wir müssen Humanität und Härte vereinen. Ergebnispapier des CDU-Werkstattgesprächs zur Migrationspolitik Vielleicht ist es zuletzt doch diese Mischung von theoretischer Humanität und praktischer Unmenschlichkeit, die Deutschland zuweilen so unerträglich macht: die heilige Familie und die tödliche Hausgeburt, der unantastbare Rechtsstaat und das Schicksal der Untersuchungshaft, die Idee der Bildung und das Analphabetentum der geistig Behinderten, […]

Zitat des Monats Dezember

Die ganze Geschichte des gesellschaftlichen Fortschritts war eine Folge von Übergängen, durch die eine Sitte oder Institution nach der anderen, die man für unverzichtbare Bedingungen des Zusammenlebens gehalten hatte, in den Rang von allgemein geächteter Ungerechtigkeit und Unterdrückung sanken. So geschah es mit den Unterscheidungen von Sklaven und Freien, Adligen und Leibeigenen, Patriziern und Plebejern; […]