Kunsttipp: „Muralismo morte“

Nicht nur in der Motorenhalle des Riesa Efau, sondern in der ganzen Friedrichstadt läuft noch bis zum 18. April eine Ausstellung unter dem Titel „Muralismo morte„. Gestern fand die außerordentlich gut besuchte Eröffnung statt. Meine in der Kunstgeschichte höchst bewanderte Liebste belehrte mich darüber, dass es hier nicht um den toten Moralismus gehe, wie ihrem in der Philosophie mehr schlecht als recht bewanderten Freund schwante. „Muralismo“ bezeichnet vielmehr die Bewegung der modernen Wandmalerei im öffentlichen Raum. Eine ganze Reihe von Künstlern hat nicht nur die Motorenhalle, sondern auch verlassene Abbruchhäuser im Stadtteil mit ihren Malereien beglückt. Dabei sind die Motive nicht plakativ politisch, wie man annehmen könnte, sondern eher verspielt, fantastisch, comichaft, surreal, arabesk.

Man kann nicht nur die Motorenhalle besuchen (Di-Fr 16-20 Uhr, Sa 14-18 Uhr), sondern sich auch für Rad-Touren zu den Abrisshäusern anmelden oder als Künstler an Workshops teilnehmen.

Beteilige dich an der Unterhaltung

4 Kommentare

  1. Und ich ließ mich noch von meiner Trägheit besiegen und entschied mich anstelle diese Ausstellungseröffnung zu besuchen dazu, mir lieber zwei Filme auszuleihen. So´n Mist aber auch.