Der TRIEB wird entdeckt

Nachdem schon das Kulturmagazin DRESDNER sich jüngst dem „Feingeistmagazin vom Bischofsweg“ widmete, hat nun in seiner aktuellen Ausgabe vom 17. Oktober auch die Hochschulzeitung ad rem die Neustädter Literaturzeitschrift TRIEB entdeckt. Kollege Holger Radke hat hierzu ein Interview mit dem charismatischen Herausgeber des Heftes geführt, den nicht nur Literatur-, sondern auch Alkoholfreunde wahrscheinlich bestens kennen. Es ist niemand anderes als Torsten Israel, seines Zeichens Dresdner Spätshop-Magnat. Dementsprechend sind die Hefte auch nicht in Buchhandlungen, sondern nur in den Spätschichten auf der Alaunstraße (Nr. 87) und dem Bischofsweg (Nr. 13) zu haben.

Israel destilliert in seiner Publikation hochprozentige Asphaltliteratur, darunter neben (vielen) Gedichten des Herausgebers selbst auch einige Texte von Autoren der Lesebühne sax royal: Stefan Seyfarth, Roman Israel und Michael Bittner sind im jüngsten Heft vertreten. Zeichnungen hat Kollege Max Rademann beigesteuert. Holger Radke bescheinigt dem Heft Coolness, den Texten eine „unalltägliche Alltagspoesie“. Sieht doch so aus, als würden wir jetzt endlich mal echter Untergrund. Dass man unsere Gedichte jetzt im Schnapsladen kaufen kann, hat jedenfalls definitiv das gewisse Etwas.

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