Ganz ganz groooouß!

Hello people,

soeben auferstanden vom kornumspülten Schlaf bleibt es mir nun übrig, einige grundlegende Gedanken zum gestrigen Gastauftritt (vielmehr dero zwo) der Lesebühne Sax Royal in der geliebten Schwesterstadt Leipzig loszuwerden. Erstma: S’war übelsd geil. Nein, im Ernst, der nachmittägliche Auftritt vor einigen kabarettverwöhnten Rentnern, Dozenten und Studenten beim Straßenfest der Leipziger Bibliotheken verlief ebenso glatt, man möchte fast sagen „Professionell“ wie die anschließende Lesung auf der Leipziger Pferderennbahn. Leider hatten sich dorthin nicht allzu viele Literaturfreunde verirrt, die, die da waren, konnten sich aber über ein abwechslungsreiches Programm durchaus freuen. Wir mussten eine Zugabe geben, die freiwillig eingefordert wurde (sic!) !!! Das war uns bis jetzt fast noch nie passiert. Da merkt man aber auch mal wieder, dass nicht die Quantität entscheidet, wenn es um die Qualität des Abends geht, wir sagen: Leipziger Publikum, danke. Das war’s eigentlich auch schon an Grundlegendem. Passiert ist im Grunde auch nix mehr, wir sind zu mir nach Hause und haben geschlafen, keine Groupies, im übrigen auch keine Croupiers, die dramaturgisch irgendeinen Einfluss gehabt haben könnten. Nur eine Flasche Korn und zwei einsame Herzen. Jetzt legt die Lesebühne in ihrer Welttournee aber erstmal ’ne kleine Pause ein, nach diesen intensiven Abenden im Erzgebirge und der Leipziger Tieflandmulde auch verständlich, zumal ja auch immer ä bissl Alkohol mit im Spiel ist, wollen wir gar nicht verhehlen. Hier noch ein sehr schönes Bild des Abends:

sax_royal_rennbahn_5_web.jpg

(Foto: Ralph Beyer, vielen Dank!)

„Auf skurrile, ironische und häufig sehr bildhafte Weise haben die Sax-Royal-Poeten einem frierenden Publikum lustige, warme Stunden bereitet.“ (Leipziger Volkszeitung, 26.08.2008)

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