Streit in Bayreuth

Die Leitung des Festspielhauses in Bayreuth ist heiß umstritten. Ganz Deutschland bangt, ob sich ein würdiger und vor allem blutsverwandter Nachfolger für den scheidenden Wolfgang Wagner finden wird. Der Urvater des Festspielhauses, der epochale Komponist Richard Wagner hatte zwei große Träume: das musikalische Gesamtkunstwerk und eine Welt ohne Juden. Wer kommt heute in Frage, in diese übergroßen Fußstapfen zu treten? Im Gespräch sind Nike Wagner und Katharina Wagner, aber auch Eva Wagner-Pasquier. Nicht unterschätzen sollte man auch Herbert Wagner, den ehemaligen Dresdner Oberbürgermeister. Aber der Gartenbauschriftsteller Karl Wagner rechnet sich ebenfalls noch Chancen aus. Man vergesse auch nicht den ehemaligen Gauleiter Josef Wagner sowie die Pop-Prinzessin Jasmin Wagner. Als Geheimfavorit gilt der Bild-Kolumnist Franz Josef Wagner. Mein persönlicher Wunschkandidat ist und bleibt aber Sturm-und-Drang-Dichter Heinrich Leopold Wagner. Es bleibt spannend!

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2 Kommentare

  1. wenn judenunfreundlich oder judenneidisch bedingung ist geht auch ein russe oder ein opernfreund aus damaskus… jeder, der eine kleine seele mit großer geste verhüllt

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