Eine Posse …

… spielt sich zur Zeit um den neuen Roman „Doktorspiele“ unseres geschätzten Kollegen Jaromir Konecny ab.

Weil in dem Jugendbuch überraschenderweise Sex vorkommt und mit Vokabeln bezeichnet wird, die dem Thema entsprechen, haben zahlreiche Schulen in einer Lawine der sexuellen Korrektheit den schon eingeladenen Autor wieder ausgeladen. Offenbar hatte man das Buch vorher gar nicht erst gelesen. Besonders amüsant ist folgende Nachricht:

„In Dresden fanden sich erst gar keine Schulen, die den Autor lesen lassen wollten, zu pikant war ihnen das Thema Sex.“

Aus Protest gegen diese Art beschämender Zensur rufe ich hier an dieser Stelle mit größtem Nachdruck aus: Pimmel, Möse, ficken, Muschi, Ständer, Arsch, Titten!

Beteilige dich an der Unterhaltung

4 Kommentare

  1. ich weiß gar nicht, ob es sich lohnt, sich wirklich darüber aufzuregen. sex, als künstlerischer schockeffekt eingesetzt, veranlasst mich nicht mal mehr dazu, gelangweilt und müde zu gähnen; und das geht den jugendlichen bestimmt auch nicht anders. die bei spiegel-online zitierten, angeblich schockierten lehrer bestätigen nur meine ohnehin feststehende meinung zur deutschen schule: lahm, träge, ineffizient, mittelalterlich, schädlich, stinkend, verkackt, mösig, verhurt, beschissen, abartig, unhaltbar… und ich weiß, wovon ich spreche, ich hab selbst lehramt studiert.

  2. Wer sagt denn, dass die Darstellung von Sex unschön sei? Was an dem besagten Fundstück unschön war, müsste sich doch dem Betrachter leicht erschließen.