MySpace macht Laune (Alliteration vermieden, z.B. munter! Wir sind ja hier kein Karnevalsverein!)

Bei MySpace kann man sich mit Leuten befreunden, sendet und erhält sogenannte Freundesanfragen. Manche potentielle Freunde haben komische Namen, wie die folgende:

Hallo Julius Fischer,

von hinten wie von vorne möchte in deinen MySpace-Freundeskreis
aufgenommen werden.

Wenn du von hinten wie von vorne als Freund akzeptierst, kannst du von
hinten wie von vorne persönliche Nachrichten schicken, von hinten wie
von vornes Fotos und Blogeinträge sehen, und es wird dir möglich
seine/ihre Freunde kennen zu lernen.

Der Name bezieht sich natürlich (um hier nicht ins fäkalerotische Milieu abzugleiten) auf ein Gedicht von Kurt Schwitters, er macht aber in diesem Zusammenhang deutlich, wie automatisierte Mailvorlagen eigentlich gestrickt sind: grobmaschig, leicht zu durchschauen und etwas billig in der Verarbeitung, aber eben pragmatisch. Und darum geht es ja, oder? Durch Pragmatik wird dem Individuum letztlich erst der Raum geschaffen, den es zur Entfaltung braucht. Mistwelt!

So, jetzt weitermachen!

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