Unzumutbare Zustände am Dresdner Neumarkt

Unser schöner Neumarkt blüht. Stück um Stück wachsen Barockhäuser in alter Manier in die Höhe und an manchen Stellen fühlt man sich zum Glück endlich wieder in die Zeit Augusts des Starken zurück versetzt.
Aber immer öfter gibt es Ärger. Autos, Busse, Postkutschen und Touristengruppen verschandeln die historische Kulisse. Man kann nicht für ein paar Sekündchen gemütlich am Neumarkt verweilen und staunen oder sein Schälchen Heeßen trinken, ohne dass einem irgendwelche Touristen die Sicht versperren.
Der Neumarkt sollte deshalb endlich abgeriegelt werden. Touristen dürften nur noch von bestimmten Aussichtsplattformen auf den Platz Einsicht nehmen. Und das alles, damit der Platz noch schöner wird und all jenen offen steht, die Dresden zu ihrer Heimat auserkoren haben und sich in ihrem tiefsten Innern mit dieser Stadt verbunden fühlen, wie ich z.B. So wird der Platz endlich wieder zu dem, was er einmal war: ein Platz der Erholung, der Freizeit, der Harmonie und des Ausgleichs im Herzen von Dresden.

Tief bewegt, euer:
Gülz

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1 Kommentar

  1. Sehr geehrter Herr Gülz,

    ich und mein Verein, die „Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V.“, plädieren schon längst für die von Ihnen unterbreitete Strategie. Wir planen eine Umwidmung des ganzen Areals zum nur eingeschränkt begehbaren Freilichtmuseum mit Kostümzwang. Sie sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen, um nicht nur verbal, sondern auch handgreiflich an der Rettung Dresdens mitzuwirken.

    Hochachtungsvoll,
    Dr. Karl-Heinz Schnuppke

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