Saison-Resümee

Nach dem Beginn der Sommerpause ist es vielleicht nicht unnötig, an dieser Stelle einen kleinen Rück- und Ausblick zu geben, den ich Kraft meiner Eigenschaft als „Kontroll-Freak“ (O-Ton Julius Fischer) hiermit an mich reiße. Das ist natürlich ein durchaus eigennütziges Unterfangen, weil es eine überaus erfreuliche Aufgabe darstellt. Unsere Lesebühnen vom September 2006 bis zum Juni 2007 waren allesamt gut bis sehr gut besucht, mehrmals freuten wir uns über neue Zuschauerrekorde von bis zu 130 Zuschauern. Bei aller Abscheu vor olfaktorisch bedenklichem Eigenlob lässt uns das doch mit dem Eindruck zurück, dass wir nicht alles falsch machen. Das bestätigt uns auch positives Feedback wie Beiträge in diesem oder jenem Weblog.

Die zurückliegende Saison war nicht nur die bisher erfolgreichste, sondern – wie vielleicht einige von euch bemerkt haben – auch die erste ohne auswärtige Gäste. So sehr uns die Entwicklungshilfe von befreundeten Autoren (Dank u.a. an Clara Ehrenwerth, Thorkil Jacobsen, Frank Klötgen, Christian Meyer, Jürgen Noltensmeier, Mia Pittroff) und Berliner Lesebühnen (Dank u.a. an Surfpoeten, Chaussee der Enthusiasten, LSD) in den ersten zwei Jahren geholfen hat, so sehr waren wir schließlich doch davon überzeugt, dass wir jetzt ganz auf eigenen Füßen stehen können und sollten. Hat geklappt. Eine Neuerung gibt es noch zu vermelden: Wir haben uns entschieden, mit sofortiger Wirkung das Offene Mikrofon abzuschaffen. Obgleich viele der Beiträge, für die wir uns bei Uwe Gaitzsch, Thomas Jurisch, Steffen Kunath, Moritz Siegel, Kristin Vogt, Alexander Wandrowsky und vielen anderen bedanken, sehr gelungen waren, sind wir mit dieser Programmunterbrechung nie richtig warm geworden. Mit der Offenen Bühne im Hecht und dem Poetengeflüster hat Dresden mittlerweile mindestens zwei Open Mikes, sodass es keinen Mangel geben wird.

Und wenn wir schon mal am Danken sind: Dank natürlich auch für diese in kürzester Zeit lebendig gewordene Homepage an Florian Heidenreich, Dank für die weltbesten Flyer an Tim Jockel, Dank an Ansgar, Axel und Mario und natürlich Dank an Initiator und Organisator Leif Greinus.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass wir zwar erst am 11. Oktober regulär wieder da sind, ihr aber natürlich in den Terminen viele Möglichkeiten findet, uns auch im Sommer bei Auftritten und Lesungen zu besuchen. Besonders freuen wir uns dabei auf unsere Auftritte beim Dresdner Schaubudensommer am 13. und 14. Juli. Neue Texte gibt’s natürlich auch im Sommer laufend auf dieser Seite. Auf Wiedersehen!

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