Rückblick: Sax Royal am 14. und 15. Februar

Auf Grund einer München-Reise, über die Julius hier demnächst berichten wird, folgt erst jetzt ein wenig verspätet der Rückblick auf unsere Auftritte in der letzten Woche >>>

Ein sehr ungewohntes Umfeld bot sich uns am Donnerstag im Neuen Sächsischen Kunstverein. Das Ambiente im weißen Ausstellungsraum war geschmackvoll, aber doch recht steril und die Akustik nicht eben für eine Lesung geeignet. Wir hatten uns eigentlich erhofft, dass der ungewohnte Standort vielleicht Kulturfreunde älterer Semester oder Mitglieder des Kunstvereins auf uns neugierig machen könnte. Damit hatten wir deren Neugier aber wohl wieder einmal überschätzt. Sehr gut gefüllt war der Saal dennoch – dank unserer liebenswerten Stammzuschauer und einiger neuer junger Gäste, die sich erstmals über die Grenzen der Neustadt hinauswagten. Danke dafür! Dank natürlich auch an den Architekten Frank Lauhoff, der uns mit seinem Kollegen Jan de Wolff eingeladen hatte und der vor unserer Lesung ihr gemeinsames Projekt “Sonnpark” vorstellte. Danach gab es eine ganze Ladung neuer und älterer Texte von uns, die sich nicht zuletzt mit unserer lieben Heimatstadt beschäftigten und hoffentlich einige Nerven trafen. Bei unserer nächsten Lesebühne am 20. März gibt’s wieder komplett neue Texte zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort. Zu Hause ist es doch am schönsten.

Am Freitag wurde dann ein lang gehegter Wunsch Wirklichkeit: Wir bestritten ein Gastspiel in Leipzig. Eingeladen hatte uns Sebastian Wolter vom wunderbaren Verlag Voland & Quist, dem hierfür nochmals der herzlichste Dank von uns allen übermittelt sei. Da der Voland & Quist Literatursalon im Horns Erben schon zur festen Größe in der Leipziger Kultur geworden ist, freuten wir uns trotz wahrscheinlich eher geringer Bekanntheitsgrade eines großen Publikums. Vor dem gefüllten Haus lasen wir einige der Texte, die wir zur Zeit jeweils am liebsten mögen und hatten viel Spaß. Natürlich würden wir uns freuen, wenn wir eines Tages nach Leipzig zurückkehren dürfen. Denn, so schön es auch zu Hause sein mag, die wahren Herausforderungen liegen doch in der Fremde.

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